Datenschutz und PR, Dokumentation mit Tipps und Tricks

PR und Datenschutz - Dokumentation von Scheidtweiler PR BremenDie Verbindung von Datenschutz und Kommunikation, insbesondere der Social Media, ist oft mit Problemen verbunden. Das kann im Nutzungsverhalten der Mitglieder der sozialen Netzwerke, aber auch in der unangemessenen Speicherung von Daten der Anbieter wie Google, Facebook, Pinterest etc. begründet sein.

Wir verfolgen die verschiedenen Themenbereiche und beleuchten auf dieser Seite die wichtigen Fragen zum Datenschutz:

Google Analytics aus Sicht der Datenschützer richtig nutzen

Die Datenanalyse einer Homepage ist fester Bestandteil der Online PR. Die bekanntesten Werkzeuge sind Google Analytics und Piwik. Während Piwik als Werkzeug durch die Datenschützer anerkannt ist, steht Google Analytics in der Kritik, zuviele Daten zu erheben. Aus Sicht der PR ist Google Analytics wiederum das bessere Instrument.

Die deutschen Datenschützer haben daher um diesen Konflikt zu lösen eine bestimmte Vorgehensweise entwickelt. Diese setzt sich aus fünf Schritten zusammen.

  1. Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung mit Google (§ 11 BDSG – Vertrag)
  2. Anonymisierung der IP-Adressen
  3. Widerspruchsrecht der Betroffenen
  4. Angepasster Datenschutzhinweis
  5. Löschung von Altdaten (bestehende Google Analytics Profile)

Damit ist eine rechtssichere Nutzung von Google Analytics möglich.

Die Details zu den Schritten finden Sie unter: www.datenschutzbeauftragter-info.de.


Die Sicht eines zertifizierten Datenschutzbeauftragten

Wir haben mit Haye Hösel von HUBIT gesprochen. Er berät Unternehmen in allen Bereichen des Datenschutzes. Dabei verweist er insbesondere auf die Problematik in den Social Media.

Zum Interview


Dokumentation zur Diskussion um Facebook-Verknüpfungen

Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) Schleswig-Holstein hat im August 2011 ein Arbeitspapier veröffentlicht, in dem Unternehmen, die „Gefällt mir“-Verknüpfungen auf ihrer Homepage nutzen, Bußgelder angedroht werden. Hintergrund des Papiers ist der angeblich ungenügende Datenschutz bei Facebook. Das Arbeitspapier ist derzeit in Diskussion. Verschiedene rechtliche Analysen widersprechen den klaren Aussagen der ULD.

Scheidtweiler PR wird daher bis zur Schaffung einer klaren Rechtsgrundlage weiterhin eine Verknüpfung zu Facebook unterhalten. Unsere Meinung zur Diskussion finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Thema haben wir folgend zusammengefasst (die jüngsten Meldungen zuerst):

Die ULD verliert vor dem Verwaltungsgericht in Schleswig-Hoslstein

Datenschützer sollten sich erst einmal ein richtiges Bild von Facebook etc. machen

Trotz der Kritik der eigenen Datenschutzbehörde setzt das Land Schleswig-Holstein weiterhin auf Facebook: www.spiegel.de

Nach einem Treffen zwischen der ULD und Facebook entwickelt sich ein Ergebnis: www.welt.de

Scheidtweiler PR hat zum Thema eine Umfrage bei Bremer Unternehmen und Institutionen durchgeführt: zum Ergebnis

Es kommt Bewegung in das Verhältnis zwischen Facebook und den deutschen Behörden: www.handelsblatt.com

Für Webmaster könnte diese Lösung interessant sein: www.heise.de/ct/artikel

Der Spiegel berichtet aktuell wie folgt: www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik

Die Stiftung Warentest geht so mit ihrer eigenen Facebook-Verknüpfung um: www.test.de/themen/computer-telefon/meldung

Eine juristische Analyse des ULD-Arbeitspapieres von Rechtsanwalt Niko Härting: www.computerundrecht.de/media

Die Bewertung des Unhabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein: www.datenschutzzentrum.de/facebook

Das „Gefällt mir“-Problem prägnant skizziert: www.heise.de/security

Weitere Informationen und Presseveröffentlichungen von Facebook selbst: www.facebook.com/press


Google Webprotokoll löschen

Datenschutz ist insbesondere mit Blick auf die neuen Möglichkeiten des Internets ein heißes Thema. Weiter unten habe ich erklärt, wie man seine gesammelten Daten von Facebook angezeigt bekommen kann. Das war nett zu wissen, aber meines Erachtens fast unkritisch, da Facebook von mir bewußt genutzt wird und ich darauf achte, was ich hochlade oder poste. Es waren also keine Überraschungen dabei. Ich bin bei Facebook so gläsern, wie ich es will.

Aber was ich heute bei Google (27. Februar 2012) gesehen habe, hat mich schockiert. Google speichert alle Informationen zu Suchanfragen. Die Suche wird allerdings unbewußter genutzt als das Posten von Bildern. Ich war überrascht, was und wen ich schon gegoogelt habe. Ab morgen, dem 1. März, werden zudem die verschiedenen Konten Google+, Youtube, Suchanfragen etc. zu einem Großen verknüpft. Der Nutzer wird dann gläserner als gewollt. Und das gilt für jeden von uns, der irgendwo einen Google-Account (bspw. googlemail) hat.

Hier finden Sie eine Übersicht über Ihre Google-Konten und die jeweiligen Einstellungen.

Sie können jedoch zumindest die Suchchronik noch bis zur Zusammenführung der Daten löschen. Dazu müssen Sie sich nur einloggen und dann können Sie die gesamte Chronik löschen und auch bis auf weiteres anhalten: Webprotokoll löschen!

Schritt 1: Einloggen

Google Webprotokoll Löschen 1

Schritt 2: Löschen (ist schon bei mir)

Google Webprotokoll Löschen 2

Lassen Sie sich überraschen, was Sie schon alles gesucht haben.

Die Chronik läßt sich auch bei Youtube löschen.

Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung: info@scheidtweiler-pr.de

Neues von Facebook: In vier Schritten zu seinen gesammelten Daten

Jetzt (27. November 2011) ist es ganz einfach, seine Daten bei Facebook einzusehen: Einfach über den kleinen Haken rechts oben auf Kontoeinstellungen gehen. Und dann auf dem „Allgemein“-Tab dem unteren Link folgen: „Lade eine Kopie“.

Facebook Datenanforderung Screenshot


Weitere Facebook-Datenschutz-Themen

Facebook hat auf Aufforderung der irischen Datenschutzbehörde die automatisierte Gesichtserkennung ausgeschaltet: spiegel.de, 21.09.2012

Über Scheidtweiler PR

Zusätzliche Anregungen von Nicolas Scheidtweiler erhalten Sie auf seinem Google+-Profil. Er studierte in München und Hagen und arbeitet seitdem in verschiedenen Funktionen und Bereichen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Verknüpfung von praktischen Erfahrungen mit einem Theorie-Fundament. Nicolas Scheidtweiler hat einen Lehrauftrag für Medientheorie an der Hochschule Bremerhaven.

Für weitere Informationen zu Public Relations, Marketing und Unternehmenskommunikation steht Ihnen Scheidtweiler PR, Agentur aus Bremen, gerne zur Verfügung. Wir helfen Ihnen, moderne Kanäle wie Social Media (Facebook, Twitter, Google+ und Co.) und Mobile Marketing mit der klassischen Unternehmenskommunikation zu verknüpfen. Dies hilft Unternehmen und Organisationen effizient und kostensparend mit ihren Zielgruppen (Käufer, Interessenten, Anwohner) zu kommunizieren.

Aus unserer Sicht muss PR dauerhaft und kontinuierlich gestaltet werden. Nur durch eine dauerhafte, ideenreiche und seriöse Partnerschaft kann der Kommunikationserfolg erreicht werden. Unser Kunden sind mittelständische Unternehmen aus Bremen und Norddeutschland. Wir fokussieren insbesondere auf die technologie-, sowie die wirtschaftsnahen Branchen.