Ich habe es auch propagiert: Journalisten nutzen Social Media für die Recherche. Die aktuelle Studie von Mount Barley zeigt dagegen etwas anderes: Nur rund ein Drittel der Journalisten sind aktive Nutzer der Plattformen wie Facebook, Twitter oder Instagram.

Aus der Studie lassen sich drei Aspekte ableiten:

Pressearbeit bleibt persönlich

Für die praktische Arbeit von Mitarbeitern in Presseabteilungen oder PR-Agenturen bedeutet die Erhebung, dass direkte Kontakte per Telefon, Face-to-Face oder per E-Mail wichtiger als das Senden von Inhalten auf Social Media-Plattformen sind. Mit Ausnahme, dass die „Ziel-Journalisten“ in den sozialen Netzwerken besonders aktiv sind. Insbesondere im Bereich der Fachmedien und des Sports gibt es Journalisten, die die Plattformen als Recherche-Instrument nutzen. Insbesondere die PR von Sportlern oder CEOs via Twitter kann eine Option sein, um Journalisten schnell mit Informationen und Hintergründen zu versorgen.

Reichweite und SEO durch Streuung

Zwar sind die Inhalte für Journalisten bestimmt. Aber die Themen können für eine breitere Öffentlichkeit interessant sein. So erreicht ein Unternehmen auf diese Weise mit einem Inhalt weitere Zielgruppen, vor allem Blogger als Journalisten-ähnliche Multiplikatoren. Natürlich ist klar, dass diese thematische Aufbereitung nicht immer zu der erweiterten Zielgruppe passt. Allerdings kann der relevante Content in den Social Media bei Verwendung von Verlinkungen zur eigenen Website natürlich zu positiven SEO-Effekten führen. Journalisten werden über diese Kanäle allerdings eher selten erreicht.

Texte für Journalisten

Wichtig bleibt es trotz dieser erhöhten Reichweite, für Journalisten zu schreiben. Pressearbeit unterliegt strengen Anforderungen an Inhalt und Tonalität. Einfach der Marketing-Abteilung die Aufgaben der Presseabteilung zu übertragen, geht also nicht. Vielmehr kann die Presseabteilung die Kanäle des Marketings bei Facebook, Twitter oder Google+ für sich nutzen.

Infografik „Mensch Journalist“

Diese Infografik fasst die Studie anschaulich zusammen. Im Kern nennt Autor Fabian Gerstenberg folgende Punkte:

  1. Journalisten sind Social Media-Muffel – auch privat
  2. Print-Journalisten sind ihrer Gattung auch privat treu: Sie geben mehr Geld für Zeitungen und Zeitschriften aus als der Durchschnittsdeutsche
  3. Journalisten investieren ihr Einkommen in Lebensmittel, Kultur und Bildung

 

Infografik: Journalisten sind Social Media-Muffel, Quelle: Mount Barley

 

Quelle: www.mountbarley.de

Über Scheidtweiler PR

Für weitere Informationen stehe ich Ihnen mit Scheidtweiler PR, der Content Marketing-Agentur aus Bremen, gerne zur Verfügung. Ich unterstütze Unternehmen dabei, moderne Kanäle wie Social Media (Facebook, Twitter, Google+ und Co.) und Mobile Marketing mit der klassischen Unternehmenskommunikation zu verknüpfen. Dies hilft Unternehmen und Organisationen effizient und kostensparend mit ihren Zielgruppen (Käufer, Interessenten, Anwohner) zu kommunizieren.

Zusätzliche Anregungen zu Public Relations, Marketing und Unternehmenskommunikation erhalten Sie auf meinen Profilen bei Google+ und Twitter. Ich habe in München und Hagen studiert und arbeite seitdem in verschiedenen Funktionen und Bereichen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Verknüpfung von praktischen Erfahrungen mit einem Theorie-Fundament. Innerhalb meines Lehrauftrages an der Hochschule Bremen unterrichte ich Studenten zu PR-Konzeption und Medienplanung.

Aus meiner Sicht muss PR dauerhaft und kontinuierlich gestaltet werden. Nur durch eine ideenreiche und seriöse Partnerschaft kann der Kommunikationserfolg erreicht werden. Meine Kunden sind mittelständische Unternehmen aus Bremen und Norddeutschland. Ich fokussiere insbesondere auf die technologie- sowie die wirtschaftsnahen Branchen.