Die Mitarbeiterkommunikation spielt eine zentrale Rolle für den Unternehmenserfolg. Insbesondere in Start-Ups ist die interne Kommunikation mit den Angestellten nicht nur für eine klare Aufgabenverteilung maßgeblich, sie stärkt zudem auch noch die Corporate Identity.

Die interne Kommunikation erzeugt ein „Wir-Gefühl“ und unterstützt auf diese Weise ein einheitliches Selbstverständnis aller Mitarbeiter sowohl im inneren als auch außerhalb des Unternehmens. Durch die Mitarbeiterkommunikation haben die Angestellten das Gefühl, eingebunden zu werden. Ihnen wird so verdeutlicht, dass der Unternehmenserfolg maßgeblich eben auch auf ihren Schultern ruht.

Eine kleine Einführung bietet dieses Video:

Die Bausteine der Mitarbeiterkommunikation

Interne Kommunikation darf deshalb nicht nur Inhalte vermitteln. Unerlässlich ist es auch, dass die Unternehmenskultur, die eine Sammlung verbindlicher Normen und Werte umfasst, vermittelt wird. Auf diese Weise werden bei den Mitarbeitern Motivationspotenziale nutzbar gemacht, die zu einer größeren Arbeitseffizienz führen. Zudem beginnen sie, die vermittelten Vorgaben auch selbst von ihren Kollegen einzufordern. Die interne Kommunikation führt so auch zu einer Art der Selbstkontrolle durch die Belegschaft selbst, die dem Unternehmenserfolg ebenfalls dienlich ist.

Interne Kommunikation bildet die Grundlage der externen Kommunikation

Jeder Manager weiß um die Wichtigkeit der Außenwirkung seines Unternehmens. Viele Angestellte verstehen jedoch nicht, dass sie auch in ihrer Freizeit stets als Repräsentant ihres Arbeitgebers wahrgenommen werden und deshalb in ihren Aussagen auf die Außendarstellung des Betriebs achten müssen. Die interne Kommunikation bildet deshalb in doppelte Hinsicht die Grundlage der externen Kommunikation: Durch das Erzeugen des Wir-Gefühls wird die externe Kommunikation automatisch verändert. Zudem dient die Mitarbeiterkommunikation aber auch direkt dazu, speziell für dieses Thema zu sensibilisieren, um den Unternehmenserfolg nicht zu gefährden.

Externe Kommunikation ist auch immer PR. Die interne Kommunikation sollte deshalb auch stets eine PR-Schulung enthalten: Wie stellt man Strategien, Produkte und Dienstleistungen so dar, dass sie begeistern? Wer seine Mitarbeiter nicht von den eigenen Angeboten begeistern kann, darf nicht verlangen, dass sie die Kunden begeistern können. Professionelle PR-Beratung ist deshalb ausgesprochen wichtig für die interne Kommunikation.

Formen der Mitarbeiterkommunikation

Die interne Kommunikation kann auf unterschiedliche Arten organisiert werden. Gängig sind die Mitarbeitergespräche: Vorgesetzte führen diese persönlich oder in Kleingruppen. Mindestens einmal pro Jahr sollte es für alle Angestellten derartige Gespräche geben, die ein Feedback über die Leistungen beinhalten sowie die Perspektiven für die Zukunft aufzeigen. Wichtig ist, dass diese Gespräche ehrlich sind und authentisch wirken. Sie sollten zudem als Hilfsmittel und nicht als Bedrohung von den Angestellten aufgefasst werden.

Gruppenrunden, die zwei bis drei Mal pro Jahr stattfinden sollten, eignen sich, um eine strategische Neuausrichtung der Firma vorzustellen. Gruppenrunden können beispielsweise Teams oder Abteilungen umfassen. Hier können auch aktuelle Probleme thematisiert werden. Die Gruppenrunden sind eine zuverlässige Form der Rückmeldung über die Stimmung im Unternehmen.

Indirekte Mitarbeiterkommunikation: Ja oder nein?

Viele Manager nutzen Mails, das schwarze Brett oder interne Kommunikationssysteme für die interne Kommunikation, weil sie auf diese Weise schnell und einfach alle Angestellten erreichen können. Allerdings wird diese Form der Kommunikation häufig ignoriert. Mails wandern beispielsweise sehr häufig ungelesen in den Abfallordner. Inhalte, die von höchster Wichtigkeit sind, sollten auf diese Weise nicht mitgeteilt werden, um den Unternehmenserfolg nicht zu gefährden.


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