Mobile als Teil der PR - Chancen und Fallstricke - Scheidtweiler PR Bremen

Das Internet ist mobil geworden. Laut der „ARD/ ZDF-Onlinestudie 2013“ besuchten im vergangenen Jahr mehr als 54 Millionen Menschen hierzulande das Internet. 41 Prozent von ihnen stellten die Verbindung zum Netz über ein mobiles Endgerät her. In 19 Prozent der deutschen Haushalte ist inzwischen auch ein Tablet anzutreffen. Ein Jahr zuvor waren es gerade einmal acht Prozent. Marketing und PR müssen sich diesem Trend anpassen.

Doch es gilt fundiert zu arbeiten, denn das Mobile Marketing bietet nicht nur Chancen, sondern enthält auch Fallstricke. In diesem Artikel gebe ich einen Überblick. Weitere Anregungen erhalten Sie unter dem Tag „Mobile Marketing“ in meinem Blog.

Die Chancen: Maßgeschneiderte Angebote für die mobilen Nutzer

Wer das Netz über ein mobiles Endgerät besucht, benötigt eine spezielle Seitenansicht, die für die kleineren Displays optimiert ist. Grundsätzlich gibt es zwei Wege dieses Ziel zu erreichen:

Entweder vertraut man auf das sogenannte „Responsive Design“. In diesem Fall passt sich die Seite automatisch an die Displaygröße an. Oder man wählt das „Mobile Design“.

In diesem Fall wird eine völlig unabhängige Webseite entwickelt, die nur für Mobilgeräte geeignet ist. Die erste Variante ist günstiger, die zweite besser.

Gerade im Rahmen einer PR Kampagne sollte man gezielt darauf achten, eine maßgeschneiderte Seite einzusetzen. Sie kennen das sicher aus eigener Erfahrung: Es macht wesentlich mehr Freude, auf einer Seite zu landen, die für Ihr iPhone oder Samsung Galaxy Gerät auch optimiert ist. Die Verweildauer der Besucher steigt entsprechend an. Die hohe Zahl der mobilen Nutzer rechtfertigt es, eine eigene mobile Webseite zu entwickeln.

QR-Codes als Trigger für spontane PR

Die hohe Verbreitung der Smartphones räumt der PR eine weitere Chance ein: Die Nutzer müssen nicht mehr online gehen, um erreicht zu werden. QR-Codes gehören heute zum alltäglichen Anblick: Sie befinden sich auf Fahrplänen der Bahn, Speisekarten des Lieblingsrestaurants und sogar auf den Tickets für die Oper. Nach wie vor zücken viele Menschen spontan ihr Handy und scannen diese, wenn sie die Codes entdecken.

Da die QR-Codes heutzutage über das Netz umsonst erstellt werden können, lohnt es sich, diese in das Mobile Marketing einzuflechten. Sie können auf Flyern oder persönlichen Anschreiben zum Einsatz gebracht werden. Eine tolle Idee ist diese Aktion:

Die Fallstricke: Mangelnde Perfektion und der Datenschutz

Die QR-Codes sind allerdings auch ein hervorragendes Beispiel dafür, welche Fallstricke im Rahmen des Mobile Marketings warten. Hier wird oft nicht perfekt gearbeitet: Der Code führt zu einer Seite, die nicht für die mobile Ansicht optimiert wurde. Machen Sie sich den Spaß und scannen Sie einmal drei Codes von unterschiedlichen Quellen. Statistisch gesehen landen Sie wenigstens auf einer Desktop-Webseite.

Die Nutzer springen in diesem Fall sofort wieder ab.

Datenschutz und Mobile Marketing

Kritisch ist das Mobile Marketing aber auch deshalb, weil es datenschutzrechtliche Bedenken gibt. Es ist technisch sehr viel einfacher möglich, die Besucher zu identifizieren. Es wäre scheinheilig zu behaupten, dass man dies gerade in der PR als ungünstig empfindet.

Jedes Mobile Angebot sollte deshalb den Hinweis tragen, dass mit allen Daten kein Missbrauch getrieben wird. Wenn Sie Daten weitergeben möchten, dann holen Sie sich die Erlaubnis der Nutzer hierfür ein. Schaffen Sie Vertrauen, denn dieses überträgt sich auch auf die PR Botschaft.

Fazit: Besondere Ziele

Mobile Kommunikation bietet viele Chancen. Gerade im stationären Einzelhandel lassen sich besondere Ziele erreichen. Um aber erfolgreich zu sein, muss das Angebot durchgängig barrierefrei für die mobile Zielgruppe sein.

 

Über Scheidtweiler PR

Für weitere Informationen steht ich Ihnen mit Scheidtweiler PR, der Agentur aus Bremen, gerne zur Verfügung. Ich unterstütze Unternehmen dabei, moderne Kanäle wie Social Media (Facebook, Twitter, Google+ und Co.) und Mobile Marketing mit der klassischen Unternehmenskommunikation zu verknüpfen. Dies hilft Unternehmen und Organisationen effizient und kostensparend mit ihren Zielgruppen (Käufer, Interessenten, Anwohner) zu kommunizieren.

Zusätzliche Anregungen zu Public Relations, Marketing und Unternehmenskommunikation erhalten Sie auf meinen Profilen bei Google+ und Twitter. Ich studierte in München und Hagen und arbeite seitdem in verschiedenen Funktionen und Bereichen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Verknüpfung von praktischen Erfahrungen mit einem Theorie-Fundament. Ich habe einen Lehrauftrag für Medientheorie an der Hochschule Bremerhaven.

Aus meiner Sicht muss PR dauerhaft und kontinuierlich gestaltet werden. Nur durch eine ideenreiche und seriöse Partnerschaft kann der Kommunikationserfolg erreicht werden. Meine Kunden sind mittelständische Unternehmen aus Bremen und Norddeutschland. Ich fokussiere insbesondere auf die technologie- sowie die wirtschaftsnahen Branchen.