Neben möglichst vielen Links zur eigenen Domain gilt in der SEO die Regel “Content ist King”, wenn es darum geht Suchmaschinen die Inhalte der eigenen Website möglichst schmackhaft zu machen. Je mehr Inhalte mit interessanten Suchbegriffen in guten Texten verfasst man anbietet, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der eigene Webauftritt bei der Suche nach diesen Begriff möglichst prominent in der Suchmaschine aufgelistet wird.

Wie man diesen SEO-Prozess technisch (u.a. die HTML-Programmierung) noch unterstützen kann, soll dieser Artikel näher beleuchten.

Zugang zu Inhalten durch Einhaltung von Usability-Grundregeln erleichtern

Bei der Erstellung von Inhalten für das Web sollte man sich bewusst sein, dass Suchmaschinen quasi blind sind. Wenn man sehen möchte, wie diese eine Website sehen, so sollte man den Rechtsklick auf seiner Website vollführen und sich den Seitenquelltext ansehen lassen. Man kann in dieser Ansicht recht schnell erkennen, dass einer Suchmaschine bunte Farben und tollen Animationen relativ verborgen bleiben. Wie kann man also nun die Lesbarkeit der Inhalte für die Suchmaschinen und damit die SEO verbessern? Im Wesentlichen erreicht man dies durch Einhaltung grundlegender Usability-Regel. Dazu gehört u.a.:

1. Inhalte mit Hilfe von HTML ordentlich strukturieren

HTML bietet zahlreiche Notationen die Bedeutung von Inhalten möglichst klar zu deklarieren. Nutzen Sie diese Möglichkeiten! Machen Sie also mit Hilfe von HTML deutlich, was eine Überschrift, was Fließtext und was ein betonter Textabschnitt sein sollte. Und tun Sie dies wirklich sauber, sodass die Struktur möglichst einfach technisch auszuwerten ist.

Viele Ersteller von Websites vermeiden gerne mal eine Überschriften-Stufe, weil Sie z.B. stört, wie einzelne Elemente standardmäßig von den Browsern angezeigt werden. Hier sollte man nicht durch andere HTML-Befehle versuchen, das Aussehen zu manipulieren. HTML ist lediglich zur Strukturierung einer Seite da. Wer die Optik beeinflussen möchte, möge dies bitte über CSS tun, oder auch eventuell über JavaScript, falls unbedingt notwendig. Einfaches HTML unterstützt die SEO.

2. So wenig Grafiken und Animationen wie möglich

Natürlich macht es Spaß, wenn man Inhalte optisch möglichst ansprechend den Nutzern präsentieren kann. Gerne werden dazu verschiedenste audiovisuelle Effekte verwendet. Das Problem ist bloß, dass Suchmaschinen deren Inhalt nicht lesen können. Darum wenden Sie als Ersteller der Inhalte Grafiken, Videos, Ton und Animationen so wenig wie möglich an!

[Edit 15.06.2015: Das ist nicht mehr ganz richtig. Gerade die Bildersuche wird von Suchmaschinen immer stärker unterstützt.]

Und wenn Sie es doch tun wollen, überprüfen sie zum einen, ob es wirklich eine Bilddatei oder eine proprietäre Flash-Animation sein muss, oder ob es nicht auch mit Hilfe von CSS und JavaScript, eine Möglichkeit gibt, die Inhalte wie gewünscht auszugeben. Und sollte dann doch einmal der Weg an einer Grafikdatei, einem Video oder dergleichen nicht vorbei führen, so nutzen Sie die Möglichkeiten von HTML so weit wie möglich aus, die Inhalte der Elemente ausführlichst zu beschreiben, ohne dabei die ausgegebene Seite selbst unnötig optisch mit Inhalten zu überlasten.

HTML und Grafiken zusammen

Der Vorteil dieser beiden Maßnahmen ist, dass Sie Ihre Website dadurch nicht nur für Suchmaschinen verbessern, sondern auch für Besucher ihrer Website, welche mit Behinderungen in ihrer Fähigkeit, optische Eindrücke zu verarbeiten zu kämpfen haben. Stichwort Barrierefreiheit. Das stellt eine durchdachte SEO aufgrund einer klaren PR-Konzeption dar.

Und je nachdem wie effizient sie Bilddateien vermeiden und dies mit anderen Mitteln ausgleichen, können Sie das Übertragungsvolumen ihrer Website positiv beeinflussen, was besonders bei einem Besuch über schwache Mobilfunkverbindungen mit stark beschränkten Volumentarifen (auch gerne als Flatrate bezeichnet) von Vorteil ist.

Im zweiten Teil gehen wir darauf ein, wie man einer Suchmaschine sinnvolle Zusatzinformationen anbieten kann, um die SEO technisch noch besser vorzubereiten.

Der Text entstand in Zusammenarbeit mit unserem Bremer Experten Benjamin Wagener. Er studierte Informatik an der Universität Bremen und beschäftigt sich seit langer Zeit mit dem Thema Online PR, Web, CMS, HTML, CSS, JAVA, SEO.
Über Scheidtweiler PR

Für weitere Informationen stehe ich Ihnen mit Scheidtweiler PR, der Agentur aus Bremen, gerne zur Verfügung. Ich unterstütze Unternehmen dabei, moderne Kanäle wie Social Media (Facebook, Twitter, Google+ und Co.) und Mobile Marketing mit der klassischen Unternehmenskommunikation zu verknüpfen. Dies hilft Unternehmen und Organisationen effizient und kostensparend mit ihren Zielgruppen (Käufer, Interessenten, Anwohner) zu kommunizieren.

Zusätzliche Anregungen zu Public Relations, Marketing und Unternehmenskommunikation erhalten Sie auf meinen Profilen bei Google+ und Twitter.  Ich studierte in München und Hagen und arbeite seitdem in verschiedenen Funktionen und Bereichen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Verknüpfung von praktischen Erfahrungen mit einem Theorie-Fundament. Ich habe einen Lehrauftrag für Medientheorie an der Hochschule Bremerhaven.

Aus meiner Sicht muss PR dauerhaft und kontinuierlich gestaltet werden. Nur durch eine dauerhafte, ideenreiche und seriöse Partnerschaft kann der Kommunikationserfolg erreicht werden. Meine Kunden sind mittelständische Unternehmen aus Bremen und Norddeutschland. Ich fokussiere insbesondere auf die technologie- sowie die wirtschaftsnahen Branchen.