Im ersten Teil unserer technischen Betrachtung der SEO haben wir den Fokus auf die Usability-Grundregeln gelegt. Dazu gehört die klare HTML-Struktur und die nicht übertriebene Einbindung von Grafiken.

Heute stellen wir die darüberhinausgehende Hilfestellung für die Suchmaschine vor.

Sinnvolle Zusatzinformationen anbieten

Wenn man sich den Quelltext einer Website ansieht, bemerkt man, dass eine Suchmaschine etliches nicht wahrnimmt, was die menschlichen Sinne vermögen, aber dass sie dafür so einiges sieht, was der normale Websitebesucher nicht wahrnimmt. Und das sind eben die HTML-Tags, besonders jene, welche man zusätzlich im Head der HTML-Datei (nicht mit dem optischen Kopf der Webseite zu verwechseln!) unterbringen kann.

An dieser Stelle ist es möglich, mit so genannten Metatags sinnvolle Zusatzinformationen anzubieten. Da wäre z.B. die Sprache der Seite, damit die Suchmaschine nicht versehentlich den Text auf niederländisch versucht auszuwerten bzw. die Seite ausgeschlossen wird, wenn nach Suchergebnissen in einer bestimmten Sprache gesucht wird. Das wäre für die SEO natürlich ein GAU.

Der Klassiker unter den Metatags sind aber die Keywords, mit derer Hilfe man der Suchmaschine noch einmal einen Tipp geben kann, um welche Themen es sich im Wesentlichen beim Inhalt der Seite dreht. Allerdings sollte man hier nicht versuchen zu schummeln oder es zu übertreiben. Eine gute Anleitung für Keywords haben wir im Blog vom SEO-Dienstleister WinLocal entdeckt.

Wer Keywords streut, welche mit dem Inhalt eigentlich gar nichts zu tun haben, fängt sich eher eine Abwertung ein. Und wer Metatags verwendet, welche keine wirklichen Zusatzinformationen bieten oder die von Suchmaschinen in der Regel ignoriert werden, der bläht nur unnötig die HTML-Datei und somit das Übertragungsvolumen der selbigen auf. SEO funktioniert nur ehrlich!

Eine Anleitung für die Ausgabe liefern

Mit Metatags kann man aber nicht nur die Auswertung einer Website durch die Suchmaschine verbessern, sondern auch die Ausgabe in den Suchergebnissen, den so genannten Snippet. Dieses ist auch Bestandteil einer strategischen SEO. An dieser Stelle der Suchergebnisse (SERP) wollen Sie ja erreichen, dass die Anzeige konzentriert den Inhalt wiedergibt, um dem Suchenden den Klick auf das Suchergebnis möglichst schmackhaft zu machen.

Hier kann man mit einem Metatag eine Kurzbeschreibung anbieten, welche angezeigt werden soll. Fehlt dieser, so sucht sich die Suchmaschine selbstständig einen Textauszug heraus. Darüber hinaus kann man aber auch z.B. einen Geo-Tag anbieten, damit das Suchergebnis auch gleich in Verbindung mit einem Link auf einer Karte ausgegeben werden kann. So kann man z.B. über ein Geschäft schreiben und dem Suchenden gleich ein Werkzeug an die Hand geben, das Geschäft auch lokalisieren zu können.

Insbesondere aber auch für die Ausgabe in Social Media dürfte die Möglichkeit von Relevanz sein, ein Vorschaubild für die Website anzugeben. Ist dieses nicht konkret angegeben, suchen Facebook, Google+ und Co. nach irgendeinem Bild auf der Seite und bieten dieses neben dem textuellen Inhalt an. Wenn sie aber ein konkretes Bild vorgeben, stellen sie sicher, dass z.B. direkt ihr Markenlogo zu sehen ist.

Wie lassen sich Metatags einbinden?

All diese Maßnahmen müssen Sie natürlich nicht komplett manuell vornehmen. Content-Management-Systeme wie WordPress unterstützen die SEO in der Regel weitgehend, insbesondere was die Trennung von theoretischer Strukturierung zu konkreter Optik betrifft. Und Plugins wie etwa Yoast können dabei helfen die richtigen Metatags zu setzen und das Snippet für die Ausgabe zu formatieren. Trotzdem sollte man wissen, was konkret im Hintergrund zu tun ist, damit man entsprechend die besten Werkzeuge zur Umsetzung der Maßnahmen für die SEO wählt.

Und sollten Sie einmal den Drang verspüren, sich intensiver mit der Funktionalität von Suchmaschinen und der SEO auseinander zu setzen, so sei Ihnen z.B. ein entsprechender Grundkurs auf dem Lernportal Udacity empfohlen.

Der Text entstand in Zusammenarbeit mit unserem Bremer Experten Benjamin Wagener. Er studierte Informatik in Bremen und beschäftigt sich seit langer Zeit mit dem Thema Online PR, Web, CMS, HTML, CSS, JAVA und SEO.
Über Scheidtweiler PR

Für weitere Informationen stehe ich Ihnen mit Scheidtweiler PR, der Agentur aus Bremen, gerne zur Verfügung. Ich unterstütze Unternehmen dabei, moderne Kanäle wie Social Media (Facebook, Twitter, Google+ und Co.) und Mobile Marketing mit der klassischen Unternehmenskommunikation zu verknüpfen. Dies hilft Unternehmen und Organisationen effizient und kostensparend mit ihren Zielgruppen (Käufer, Interessenten, Anwohner) zu kommunizieren.

Zusätzliche Anregungen zu Public Relations, Marketing und Unternehmenskommunikation erhalten Sie auf meinen Profilen bei Google+ und Twitter.  Ich studierte in München und Hagen und arbeite seitdem in verschiedenen Funktionen und Bereichen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Verknüpfung von praktischen Erfahrungen mit einem Theorie-Fundament. Ich habe einen Lehrauftrag für Medientheorie an der Hochschule Bremerhaven.

Aus meiner Sicht muss PR dauerhaft und kontinuierlich gestaltet werden. Nur durch eine dauerhafte, ideenreiche und seriöse Partnerschaft kann der Kommunikationserfolg erreicht werden. Meine Kunden sind mittelständische Unternehmen aus Bremen und Norddeutschland. Ich fokussiere insbesondere auf die technologie- sowie die wirtschaftsnahen Branchen.