Heutzutage sind Blogs als Unterhaltungs- und Informationsquelle und als ständige Kommunikations- und Interaktionsbasis nicht mehr wegzudenken. War ihre Bedeutung vor einigen Jahren noch sehr gering, stellen sie mittlerweile ein wichtiges Instrument im Web 2.0 dar. Die Blogger erfreuen sich einer stetig wachsenden Beliebtheit und entwickeln sich zur ernstzunehmenden Konkurrenz des traditionellen Journalismus (Über Gemeinsamkeiten und Unterschiede). Aus diesen Gründen ist es wirtschaftlich sinnvoll, als Unternehmen einen Blog zu führen. Einer erfolgreichen Entwicklung des Unternehmensblogs liegt ein gewisses Maß an Vorbereitung und Organisation zu Grunde.

Über einen Blog bekommt ein Unternehmen die Chance persönliche, emotionale Bindungen zu seinen potentiellen Kunden aufzubauen. Dabei geht es vor allem um die Identifikation mit der Einstellung des Unternehmens und die Verbreitung von Inhalten, die für die gewünschte Zielgruppe relevant sind. Bevor Sie Inhalte unkontrolliert und planlos veröffentlichen, sollten Sie sich zunächst die notwendigen Schritte zur Organisation des Blogs bewusstmachen. Im Folgenden erläutere ich kurz wie eine potentielle Vorbereitung aussieht.

Wer sind meine Leser und welchen Content suchen sie?

Die oberste Regel lautet: Sie schreiben für Ihre definierten Zielgruppen. Daher sind es auch deren Interessen, die die Themen bestimmen. So gelingt es Ihnen, Leser an Sie zu binden und diese auch von Ihrem Geschäft zu überzeugen. Vorhergehend sollte Ihnen bewusst sein, wen Sie mit dem Blog ansprechen möchten. Hilfreich ist in dem Fall eine Analyse des eigenen Unternehmens und der Umwelt. Machen Sie sich bewusst welche Zielgruppe für Ihr Unternehmen relevant ist und richten Sie danach Ihre Bloginhalte aus.

Wenden Sie die W-Fragen an (Wer-Was-Wann-Wo-Wie-Warum) um Informationen über die gewünschte Zielgruppe zu erhalten. Sie finden heraus, über welche Kanäle Sie diese ansprechen können. Anschließend können Sie diese Zielgruppe gezielt mit den relevanten Inhalten erreichen.

Wichtig: Vermeiden Sie die Entstehung von Langeweile! Versuchen Sie langfristig einzigartige Inhalte zu schaffen, die den potentiellen Kunden einen Mehrwert gegenüber der Konkurrenz bieten.

Nutzerfreundlichkeit – keep it simple, stupid!

Beachten Sie die technischen Gegebenheiten eines Blogs. Nutzer lesen Inhalte im Netz und in Abhängigkeit zum genutzten Gerät unterschiedlich. Schon die Überschriften entscheiden darüber, ob Ihr Inhalt gelesen wird oder nicht – darum wählen Sie sie mit Bedacht!

Führen Sie Ihre Leser mit Hilfe von Zwischenüberschriften durch die Texte eines Blogs. Diese ermöglichen, auch bei Zeitengpässen dem Text relevante Inhalte zu entnehmen. Beschränken Sie sich auf das Wesentliche und liefern Sie Ihren Lesern die zu überbringende Information so schnell und strukturiert wie möglich. Damit minimieren Sie die Wahrscheinlichkeit des Wechselns zu einer anderen Website.

Beachten sie, dass Geräte verschiedener Marken oder Modelle, sowie die verschiedenen Browser Unterschiede hinsichtlich ihrer Konkurrenz aufweisen. Dies kann eine verzerrte oder fehlerhafte Darstellung des Blogs zur Folge haben. Nehmen Sie sich die Zeit, um diese Abweichungen zu überprüfen und die Nutzung der Webseite möglichst unkompliziert und nutzerfreundlich zu gestalten. Diese Anpassung trägt ebenfalls dazu bei, das Risiko des Seitenwechsels zu reduzieren.

Wichtig: Weniger ist mehr! – Wird das Auge des Lesers visuell überlastet, besteht die Gefahr der Überforderung. Versetzen Sie sich in die Lage des Lesers.

Lesen Sie einen Text, dessen Inhalt hilfreich ist, aber die Darstellung zu komplex? Nutzer springen schnell ab, weil das Netz gleichwertige Alternativen bietet.

Fazit – Fleiß hat seinen Preis

Eines steht fest: Das Führen eines Blogs bedarf weit mehr als bloßem Schreibtalent. Eine Zielgruppenanalyse ist die notwendige Bedingung zur erfolgreichen Umsetzung des Blogs. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um einen eigenständigen oder einen Unternehmensblog handelt. Durch technische Anpassungen des Blogs schaffen Sie Nutzerfreundlichkeit, die den Verbleib auf dem Blog zur Folge hat. Darüber hinaus spielen eine gute SEO sowie eine durchdachte Erhöhung der Reichweite eine ausschlaggebende Rolle.

Wer erfolgreich ist, hat eine präzise Strategie zur Zielerreichung entwickelt. Wenn Sie diese Punkte berücksichtigen, sollte Ihrem Blogerfolg nichts mehr im Wege stehen!

Über die Autorin

Bianca Carolina Birr, geboren 1995 in Bremen, studiert seit 2015 Medien- und Kommunikationsmanagement an der Business Information and Technology School in Berlin. Derzeit absolviert Sie ein Praktikum bei Scheidtweiler PR. Nach Abschluss ihres Studiums strebt sie die Arbeit in der Unternehmensberatung mittelständischer Unternehmen an.

Über Scheidtweiler PR

Für weitere Informationen stehe ich Ihnen mit Scheidtweiler PR, der Agentur aus Bremen, gerne zur Verfügung. Ich unterstütze Unternehmen dabei, moderne Kanäle wie Social Media (Facebook, Twitter, Google+ und Co.) und Mobile Marketing mit der klassischen Unternehmenskommunikation (Pressearbeit etc.) zu verknüpfen. Dies hilft Unternehmen und Organisationen effizient und kostensparend mit ihren Zielgruppen (Käufer, Interessenten, Anwohner) zu kommunizieren.

Zusätzliche Anregungen zu Public Relations, Marketing und Unternehmenskommunikation erhalten Sie auf meinen Profilen bei Google+ und Twitter. Ich studierte in München und Hagen und arbeite seitdem in verschiedenen Funktionen und Bereichen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Verknüpfung von praktischen Erfahrungen mit einem Theorie-Fundament. Ich habe einen Lehrauftrag für Medientheorie an der Hochschule Bremerhaven.

Aus meiner Sicht muss PR dauerhaft und kontinuierlich gestaltet werden. Nur durch eine ideenreiche und seriöse Partnerschaft kann der Kommunikationserfolg erreicht werden. Meine Kunden sind mittelständische Unternehmen aus Bremen und Norddeutschland. Ich fokussiere insbesondere auf die technologie- sowie die wirtschaftsnahen Branchen.