Scheidtweiler PR-Glossar

In unserem Glossar – auch Lexikon oder neudeutsch Wiki – finden Sie Begriffserklärungen und Definitionen zu PR, Marketing und Kommunikation kurz und bündig.

Wir ergänzen unser Glossar regelmäßig. Die Kurz-Definitionen werden von uns selbst entwickelt und gepflegt. Basis dafür sind Blog-Artikel, Fachzeitschriften, Konferenzen, Seminare und auch Wikipedia. Die Idee ist es, den aktuellen Entwicklungen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Rechnung zu tragen. Denn ständig kommen neue Methoden, Werkzeuge und auch Berufsfelder hinzu.

Für Anregungen und Ergänzungen sind wir dankbar. Einfach eine Email an info@scheidtweiler-pr.de senden.


 


PR-Glossar A – D

Advertorial

Ein Advertorial ist die redaktionelle Aufmachung einer Werbeanzeige, die den Anschein eines redaktionellen Beitrages erwecken soll. Rechtlich gesehen, muss dann über dem Advertorial „Anzeige“ als Kenntlichmachung stehen. Der Vorteil gegenüber der klassischen Werbeanzeige ist es, dass der Leser ein höheres Vertrauen und eine höhere Wahrnehmung für die Information zeigt. Advertorial stehen in der Kritik als Schleichwerbung.

Adwords-Campaigning

Adwords ist ein Werbetool bei Google. Durch das Kaufen bestimmter Begriffe, wird man neben und oberhalb der Suchergebnisse als Unternehmen, Produkt etc. angezeigt. Der Nutzer wird dadurch darauf aufmerksam. Das Campaigning ist der gezielte Einsatz von Adword über einen gewissen Zeitraum. Inzwischen gibt es dieses Tool explizit fürs Mobile Marketing. Facebook bietet für Unternehmen einen ähnlichen Service an: Die Facebookads.

AE-Rabatt

Der AE-Rabatt (oder die AE-Provision) ist eine Vergütung, die eine PR- oder Werbeagentur für die Vermittlung einer Anzeige oder einer anderen Werbeform zwischen einem Kunden (Unternehmen) und einem Medienunternehmen erhält. Der AE-Rabatt beträgt meist zwischen 10 und 15 Prozent. Die Agenturen können damit ihren Aufwand in der Arbeit für den Kunden abrechnen. Scheidtweiler PR setzt den AE-Rabatt dazu ein, um für Kunden günstiger Werbung in den unterschiedlichen Medien zu schalten. Der Aufwand wird durch das generelle Honorar abgerechnet. AE steht für den historischen Begriff “Annoncen Expedition”.

Agenda Setting

Agenda Setting bezeichnet das Setzen konkreter Themenschwerpunkte. In der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft beschäftigt sich die Empirische Kommunikationsforschung bzw. die Medienwirkungsforschung im Agenda Setting Approach („Thematisierungs-Ansatz“, Thematisierungstheorie) mit der Thematisierungsfunktion der Massenmedien. Eine Erweiterung des Ansatzes bildet die Agenda-Building-Theorie von Lang & Lang aus dem Jahr 1981.

Ambient Media

Ambient Media sind eine Werbeformen, die im direkten Umfeld einer bestimmten Zielgruppe eingesetzt werden. Dadurch ist der Schwellenwert zum Vermitteln der Botschaften geringer. Zu den Ambient Media zählen unter anderen Postkarten in Kneipen, Toilettenplakate über Pissoirs, Spindbilder in Fitnessstudios, Großbildschirme in der U-Bahn.

Astroturfing

Astroturfing (auch Kunstrasenbewegung) entstammt der Idee, eine Graswurzelbewegung (Demokratiebewegung von unten) zu fingieren, um eine öffentliche positive Wahrnehmungs- und Einstellungsänderung gegenüber politischer, gesellschaftlicher, wirtschaftlicher oder ökologischer Fragestellungen zu erreichen. Das Astroturfing steht an der Schnittstelle von Massen-PR zum Lobbying. Das theoretische Modell der Kommunikationswissenschaft ist die Schweigespirale nach Elisabeth Noelle-Neumann.

Augmented Reality

Unter Augmented Reality steht für eine erweiternde oder unterstützende Technologie, die Informationen für die Zielgruppen bereithält.

AUMA

Der AUMA – Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. (kurz: AUMA) ist der Verband der deutschen Messewirtschaft. Er vertritt die Interessen der Aussteller, Veranstalter und Besucher von Messen in Deutschland. Messeaussteller zahlen eine Zwangsabgabe an den AUMA, die sich pro Quadratmeter berechnet. Mit diesem Geld betreibt der Verband Lobbying zu den Themen Absatz- und Exportförderung, Nachhaltigkeit sowie bei steuer-, bau- und arbeitsrechtlichen Themen. Daneben bietet die AUMA eine Plattform zu Terminen, Angeboten, Aussteller- und Besucherzahlen von in- und ausländischen Messen. Zum Interview mit Harald Kötter, Geschäftsbereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit & Messe des AUMA.

Ausbildungsinstitute

Die Ausbildung in der PR ist noch nicht verbindlich geregelt. Es gibt daher eine Vielzahl von Ausbildungsinstituten. Diese legen die theoretischen Grundlagen für die Arbeit in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Die aus unserer Sicht besten Institute sind die Deutsche Presseakademie oder das Fernstudium PR PLUS.

Business-to-Business

Business-to-Business (kurz: B2B) bezieht sich auf das PR und Marketing von Unternehmen mit anderen Unternehmen. Das Gegenstück ist Business-to-Consumer.

Business-to-Consumer

Business-to-Consumer (kurz: B2C) bezieht sich auf das PR und Marketing von Unternehmen mit dem Endkunden. Das Gegenstück ist Business-to-Business.

Backlink

Rückverweis (englisch: backlink bzw. back-link) bezeichnet einen Link, der von einer Webseite auf eine andere Webseite führt. In vielen Suchmaschinen wird die Anzahl der Rückverweise als Indiz für die Linkpopularität oder Wichtigkeit einer Webseite verwendet; Googles PageRank-Algorithmus ist ein Beispiel hierfür.

Barter Deal

Unter einem Barter-Deal wird ein Tauschgeschäft verstanden, das bei zwei Unternehmen zu einem Vorteil führt. Im Rahmen der PR geht es vorrangig um den Austausch von Inhalten (Content) in Blogs und im Bereich der SEO um den Linktausch. In Kombination ist das ein gängiger Weg: Ein Blogger schreibt einen Artikel für einen fremden Blog und erhält im Gegenzug ein Backlink zu seinem eigenen Blog. Von dieser Vernetzung profitieren somit beide.

Bashtag

Ein Hashtag, der benutzt wird, ein Unternehmen, eine Organisation oder ein Produkt bei Twitter viral fertigzumachen. Gut gemeinte Hashtags können sich bei Kampagnen in das Gegenteil verkehren. Ein Bashtag ist Teil eines Shitstorms.

Berufsfelder

In der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gibt es sehr viele Berufsfelder. Klassisch ist es der PR-Berater in einer Agentur oder der PR-Referent im Unternehmen. Daneben die Spezialisierung wie Pressesprecher, Social Media-Manager oder Community-Manager. Und ständig kommen neue hinzu. Aktuellste Jobs sind: Content Captain bei Microsoft oder Chief Listening Officer bei Dell.

Blogger Relations

Blogger Relations bezeichnen die individuelle Ansprache von Blogbetreibern im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit. Dadurch sollen Themen und Inhalte im Internet multipliziert werden. Blogger Relations ähneln damit dem Vorgehen in der Pressearbeit, sie erfordern jedoch mehr Feingefühl in der Ansprache. Blogger reagieren sensibler auf vermutete Beeinflussungen durch PR-Verantwortliche. Ein zu aufdringliches Vorgehen kann daher fatale Folgen haben. Blogger haben dagegen gegenüber den klassischen Massenmedien den Vorteil, persönlicher, emotionaler und meist auch fachspezifischer zu berichten. Weiterführende Artikel zu den Blogger Relations.

Boolescher Operator

Die meisten Internet-Suchmaschinen und die Sucheingabefelder vieler Websites verfügen über die Möglichkeit, Boolesche Operatoren zu benutzen.Ein Boolescher Operator (englisch Boolean operator, benannt nach George Boole) ist ein logischer Operator, der auf einer Verknüpfung aus der Booleschen Algebra beruht. Boolesche Operatoren sind damit Verknüpfungen beziehungsweise Ausdrücke wie UND (Konjunktion), ODER (Disjunktion), NICHT (Negation) und XOR (ausschließendes ODER).

Boulevard-Zeitung

Unter einer Boulevard-Zeitung versteht man eine Zeitung, die sich durch einfache Sprache, hohe Emotionalität und eine große Schrift absetzt. Boulevard-Zeitungen lassen sich in der Regel nicht abonnieren. Daher kommt es auf den Verkauf auf der Straße („dem Boulevard“) an. Um im Vorbeigehen gekauft zu werden, muss der Käufer eine schnelle Information verarbeiten. Einfache Wörter, kurze Sätze sind daher notwendig. So wurde das zum Stil. Bekannte Boulevard-Zeitungen sind der Kölner Express und BILD.

Bounce Rate

Die Bounce Rate (zu deutsch: Absprungrate) bezeichnet die prozentuale Höhe der Kurzbesucher einer Website und ist Teil der Optimierungs-Strategie. Unter die Bounce Rate fallen Besuche unter 10 Sekunden bei denen der Besucher nur eine Seite aufruft. Eine hohe Bounce Rate bedeutet, dass Besucher nicht die gewünschten Informationen auf einer Seite finden. Die Höhe der Bounce Rate ist branchenabhängig und muss individuell betrachtet werden.

Brand Heritage

Brand Heritage (engl. Marken Erbe) entsteht durch eine traditionelle Verknüpfung eines Unternehmens mit bestimmten Personen (Gründern) oder Orten. Beispiele sind Volkswagen mit dem Gründer Ferdinand Porsche oder auch Dr. Oetker. Diese Verknüpfung erhöht das Vertrauen in eine Marke beziehungsweise ein Unternehmen. Menschen schreiben einem Unternehmen mit langer Tradition bestimmte Eigenschaften zu. Generell werden Erfahrungswerte aus der Vergangenheit auch in die Zukunft verlagert. Die Brand Heritage hindert auf der anderen Seite vor bestimmten Brüchen (Revolutionen) in der Produkt- bzw. Unternehmensentwicklung. Die Änderung dieser bestimmten zugeschriebenen Eigenschaften kann bei Beachtung dieses Marketing-Instrumentes nur langsam verändert werden. Denn nichts wiegt schwerer als die Erwartungshaltung bestimmter Bezugsgruppen nicht zu erfüllen. Im Bereich des Employer Branding bietet die Brand Heritage gute Chancen für die Mitarbeitergewinnung und –bindung. Traditionsreiche Unternehmen transportieren bestimmte Werte in den Augen der (potentiellen) Mitarbeiter. Damit ist eine höhere Identifikation möglich, die ebenfalls in einer besseren Motivation mündet.

Bremen

Bremen ist der Standort von Scheidtweiler PR. Die Hansestadt an der Weser hat eine ausgeprägte Landschaft von PR-Agenturen. Zentrale Medien sind die Regionalzeitung Weserkurier, der Radiosender Radio Bremen und die Anzeigenzeitung Weser Report.

Candystorm

Das Antonym zum Shitstorm ist der Candystorm. Der Grünen-Politiker Volker Beck verwendete diesen Begriff Ende 2012 erstmalig. Er bezeichnet eine besonders positive virale Reaktion in den Social Media.

Co-Branding

Durch das Co-Branding versuchen zwei Unternehmen durch die Kombination ihrer Produkte gemeinsam die Marktposition zu verbessern oder neue Märkte zu erschliessen. Ein bekanntes Beisipiel ist der Flurry von McDonalds mit den verschiedenen Schokoraspeln.

Content Curation

Content Curation bedeutet das Teilen von Fremdinhalten in den sozialen Netzwerken. Unternehmen können sich auf diese Weise einen Namen als Branchen-Experten machen. Oft steht die Angst der Geschäftsleitung vor der Werbung für den Wettbewerb im Raum. Diese Angst ist unbegründet. Bei den Zielgruppen entsteht viel mehr Vertrauen in das Unternehmen, das wertvollen Content auch vom Wettbewerb zur Verfügung stellt.

Content Marketing

Content Marketing ist ein Begriff für die Bereitstellung von wertvollen und informativen Inhalten für unterschiedliche Zielgruppen. Dabei werden auf Basis einer strategischen Analyse Themen und Botschaften entwickelt. Diese werden auf unterschiedlichen Medienkanälen verbreitet. Im Zentrum steht im allgemeinen der Blog. Das Content Marketing steht der Suchmaschinenoptimierung (SEO) entgegen. Weiterführende Artikel zu Content Marketing.

Content-Seeding

Content-Seeding als Teil des Content Marketing bedeutet, Inhalte einflussreichen Multiplikatoren, zum Beispiel Medien oder Bloggern zur Verfügung zu stellen. Instrumente des Content-Seeding sind unter anderem (Online-)Pressemitteilungen und Blogger-Relations mit Events oder direkter Ansprache.

Content Syndication

Content Syndication steht für die mehrfache Nutzung gleicher Inhalte insbesondere in den Medien. Tageszeitungen greifen auf diese Option zurück, um in Zeiten schrumpfender Redaktionsteams kostengünstige Inhalte durch Austausch mit anderen Zeitungen publizieren zu können. Ein Nachteil ist die Vereinheitlichung der redaktionellen Angebote. Im Rahmen von TV und Radio können die Sender auf Plattformen zurückgreifen, die vorproduzierte Inhalte anbieten. Aber auch in der PR kommt es zur Mehrfachverwertung von (Blog-)Artikeln, Bildern und Beiträgen. Diese erhöht die Effizienz der Kommunikation.

Conversational Marketing

Conversational Marketing ist eine Marketing-Denkhaltung, in deren Zentrum der symmetrische, interaktive und transparente Dialog mit allen Bezugsgruppen eines Unternehmens oder einer Organisation steht. Dadurch soll eine nachhaltige Beziehung zu diesen aufgebaut werden. Ein klassisches Instrument für das Conversational Marketing sind die Social Media.

Conversion Optimization

Conversion Optimization (Konversion Optimierung) ist ein Teilbereich der Online PR. Durch verschiedene Maßnahmen sollen Website-Besucher zu bestimmten Aktivitäten geführt werden. Dazu können Kaufentscheidungen, Umfragebeteiligungen, Registrierung bei einem Newsletter oder Kontaktanfragen gehören. Spezialisierte Agenturen nutzen zur Optimierung der Konversion unter anderem A/B-Tests. Dabei werden Zielgruppen unterschiedlich aufgebaute Homepages angezeigt. Der Aufbau, der am besten eine Handlung auslöst, wird dann veröffentlicht. Die Conversion Optimization steht aus unserer Sicht gleichberechtigt neben der Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Corporate Communications

Der Begriff Corporate Communications (Unternehmenskommunikation) umfasst allgemein die Kommunikation von profit-orientierten Organisationen. Der in der Praxis unscharfe Begriff wird oftmals synonym mit unternehmensbezogener PR-Arbeit verwendet. Während die externe Unternehmenskommunikation innerhalb der Kommunikationswissenschaft in die gleichwertigen Teilbereiche Public Relations und Marketing differenziert wird, ordnen marketingorientierte Ansätze die Public Relations dem Marketing unter. Überschneidungen des Begriffs der Unternehmenskommunikation ergeben sich mit dem englischen Corporate Communications. Hiermit ist eine Managementfunktion für Kommunikation in der Unternehmensführung gemeint.

Corporate Design

Der Begriff Corporate Design (CD) bzw. Unternehmenserscheinung bezeichnet einen Teilbereich der Unternehmensidentität (Corporate Identity) und beinhaltet das gesamte Erscheinungsbild eines Unternehmens oder einer Organisation. Dazu gehören sowohl die Gestaltung der Kommunikationsmittel (Firmenzeichen, Geschäftspapiere, Werbemittel, Verpackungen, Internetauftritt und andere) als auch das Produktdesign. Auch die gemeinsame Architektur wird bei einem durchdachten Corporate Design mit einbezogen.

Corporate Identity

Durch die Corporate Identity (CI) unterscheiden sich Unternehmen von ihren Mitbewerbern an der unterschiedlichen Märkte. Sie ist das kulturelle und inhaltliche Dach über das Auftreten nach außen und innen. Durch die Corporate Identity entsteht eine bei den unterschiedlichen Zielgruppen wahrnehmbare Persönlichkeit. Basis für diese Wahrnehmung ist ein einheitliches Verständnis von Werten durch die Organe und Mitarbeiter des Unternehmens. In der öffentlichen Darstellung spielen insbesondere das Corporate Design und die Corporate Communications eine Rolle. Nach innen wirken insbesondere die Corporate Culture und das Leadership Branding im Sinne der Positionierung als Arbeitgeber, das Ziel hier ist ein nachhaltiges Employer Branding.

Cost-per-Click (CPC)

Cost-per-Click (CPC) ist ein Abrechnungsmodell in der Online-Werbung, zu der insbesondere die Suchmaschinenwerbung (SEA) zählt. Dabei zahlt das werbende Unternehmen einen bestimmten Betrag an die Plattform (Google, Yahoo, Facebook, Affiliate-Partner etc.) erst, wenn der Besucher der Website auf die Anzeige oder den Werbebanner klickt. Der große Vorteil besteht darin, dass das der Nutzer erst eine Wahrnehmungsschwelle überschreitet. So erfolgt per CPC eine effiziente Ansprache der ausgewählten Zielgruppen. Der Preis des Klicks kann durch das Unternehmen festgelegt werden.

Crowdfunding

Durch Crowdfunding versuchen junge Unternehmen sich und ihre Produkte durch Fans und Follower zu finanzieren. Eine Gegenleistung muss nicht erfolgen. Crowdfunding kann auch als Marketing-Instrument dienen.

Crowdsourcing

Bei dem Marketing-Instrument Crowdsourcing greifen Unternehmen auf das Wissen und das Engagement ihrer Kunden zurück, indem sie diese an der Produktentwicklung beteiligen. Gerne werden diese Aktionen in den Social Media in Kombination mit einem Gewinnspiel durchgeführt. Aus dem Crowdsourcing ergibt sich die Frage, welche Rolle Marktforschung aktuell einnimmt.

Determinationshypothese

Die Determinationshypothese ist eine Theorie, nach der Journalisten sich in Abhängigkeit der PR-Abteilungen befinden. Letztere bestimmen demnach Umfang und Zeitpunkt von Veröffentlichungen aufgrund der ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen und Informationen. Jedoch kommt es dabei auch auf die Prominenz, Größe und Relevanz des Absenders (Unternehmen, Organisationen) an. Das Gegenteil zur Determinationshypothese ist die Intereffikationshypothese.


PR-Glossar E – O

Earned Media

Unter Earned Media wird die Kommunikation innerhalb einer definierten Zielgruppe über ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Dienstleistung verstanden. Diese Kommunikation ist durch die Unternehmen oder die Organisation nicht zu steuern. Sie ist geprägt von Interesse und Vertrauen innerhalb der Zielgruppe. Es geht im Grunde um den viralen Effekt. Basis für die Earned Media sind soziale Plattformen, wie Facebook und Twitter. Earned Media stehen als ein weiterer Kanal neben den Paid Media und den Owned Media.

Echokammereffekt

Der Echokammereffekt bezeichnet ein geschlossenes System, bei dem Nutzer ihre Meinungen, Ideen, Themen und Einstellungen per Echo aus ihrem Netzwerk widergespiegelt bekommen. Dadurch verstärkt sich diese, abweichende Meinungen werden nicht wahrgenommen, als unwahr abgelehnt oder zensiert. Insbesondere in sozialen Netzwerken kommt der Echokammereffekt durch die Filterblase zum Tragen. Soziale Milieus in Politik, Gesellschaft, Sport, Umwelt etc. nehmen eine Information oder Meinung, die zur eigenen persönlichen Einstellung passt, auf, kommunizieren und teilen diese in ihren Netzwerken und erhalten dann von anderen Nutzern positive Resonanz. Dadurch verstärkt sich die eigene Position. Eine Gefahr besteht in der Radikalisierung der eigenen Einstellungen und der Gruppe gesamt. Der Echokammereffekt führt zur Vereinfachung von Sachverhalten oder kann Akzeptanz von kulturellen Veränderungen verhindern.

Embedded PR

Embedded PR ist ein neuer Begriff, der die Zusammenarbeit zwischen Journalismus und Public Relations beschreibt. Dabei soll es sich um neutrale journalistische Leistungen von PR-Abteilungen für Medien handeln. Basis sind die Content Relations. Hintergrund der Embedded PR ist die zunehmend prekäre Lage des Journalismus zwischen User Generated Content und Content Marketing der Unternehmen. Denn dort wird es schwierig, sich mit qualitativ hochwertigen, aber allein erstellten Inhalten zu positionieren. Bei der Embedded PR kommt dem Fachredakteur eine im Kerne nur noch steuernde und qualitätsmanagende Rolle zu.

Employer Branding

Employer Branding ist weniger eine reine Kommunikations-Disziplin als eine an der Schnittstelle von HR, Marketing und PR liegende Strategie, mit der Unternehmen sich als attraktive Arbeitgeber positionieren. Hintergrund ist der demographische Wandel in Deutschland, der zu einem Nachwuchs- und Fachkräftemangel führt. Zum Employer Branding gehören unter anderem die Bereiche betriebliche Sozialleistungen, Talentmanagement, Personalmarketing, Diversity Management und das Recruiting. Verschiedene Beratungen haben sich auf das Thema spezialisiert. Unser Partnerprojekt lautet > Employer Branding now.

Ephemeral Marketing

Wenn Nutzer nur kurz Zugriff auf eine Information, Inhalte, Bilder, Videos oder andere Darstellungen haben, erhöht sich die Wahrnehmung und Intensität. Darauf setzt das sogenannte Ephemeral Marketing. Durch Inhalte, die sich schnell verflüchtigen oder nur live zu konsumieren sind, erhöht sich der Reiz „dabei sein zu müssen“. Instrumente im Ephemeral Marketing sind zum Beispiel Snapchat, Periscope, Meerkat oder Facebook Mentions.

Evaluation

Zur Erfolgsmessung von Kommunikation dienen neben qualitativen Ergebnissen (meist Clippings) auch technische Mittel (z.B. das Tracking von Links, Nachverfolgung der Verbreitung von Videos über Codes, URL-Paramenter, etc.) die unter anderem auf den Einsatz von Monitoring-Software zurückgreifen. Die Ergebnisse gliedern sich in Output, Outcome und Outflow.

Filterblase

Die Filterblase tritt als Phänomen insbesondere bei der Nutzung von Internetanbietern und den sozialen Medien auf. Durch bestimmte Algorithmen erhalten Nutzer nur noch „gefilterte“ Ergebnisse angezeigt. Die Filterblase zeigt dann Suchergebnisse oder Informationen im Social-Media-Newsfeed, die den vermuteten Bedürfnissen entsprechen, an. Der Filter ergibt sich aus örtlichen und sozialen Daten oder vergangenen Suchen des Nutzers, die der Anbieter beispielsweise durch Cookies gesammelt hat. Bestimmte Informationen werden somit für den Nutzer ausgeschlossen, wenn er nicht bewusst nach ihnen sucht. Suchmaschinenwerbung, Facebookads oder Affiliate Marketing nutzen das Prinzip. Die Filterblase kann zum Echokammereffekt führen.

Hashtag

Hashtag bezeichnet ein Wort mit vorangestellter Raute („#“). Das so ausgezeichnete Wort dient der Suche und dem Finden bestimmter Schlüsselworte (Keywords). Social Media wie Google+, Facebook oder Pinterest nutzen diese Angaben, um die Suche nach relevanten Themen zu erleichtern. Den Ursprung hat der Hashtag bei Twitter. Dort gab es zu Beginn keine Suchfunktion. Diese wurde durch Nutzer mithilfe des Hashtag ersetzt. Dem Hashtag kommt besondere Bedeutung bei Kampagnen oder einem Shitstorm zu. Beim Einsatz von Hashtags können Unternehmen Fehler machen.

iBeacon

Der Begriff iBeacon (Beacon (engl.) = „Leuchtfeuer“) spielt eine Rolle im Mobile Marketing und insbesondere im Location Based Service. Durch die Technologie können Smartphones in geschlossenen Räumen genau lokalisiert werden. Basis dafür ist die Bluetooth Low Energy (BLE) Technologie, die auf jedem neueren Gerät genutzt werden kann. Durch den Einsatz von iBeacon können Kunden im Einzelhandel, in Restaurants oder auch Museen spezielle Informationen angeboten werden. Die Technologie hilft auch dabei, das Besucher- bzw. Konsumenten-Verhalten (Laufwege etc.) genauer zu analysieren. Sie unterstützt damit die Seamless Service Experience.

Immersion

Unter Immersion werden die Faktoren, die das Erleben der Präsenz bei einer medial vermittelten Handlung bei einem Nutzer zusammengefasst. Dabei kommen zwei Merkmale zum Tragen: Zum einen die Lebendigkeit nach Breite (Haptik, Bilder, Töne, Gerüche etc.) und Tiefe (Qualität) des Mediums, zum anderen die Interaktivität (Handlungen lösen eine Aktion in dem Medium aus). Die Präsenz steigt, wenn die Immersion kombiniert wird. Aktuell vermitteln virtuelle Umgebungen wie Datenbrillen das höchste Maß der Immersion.
> Dr. Matthias Hofer stellt in seinem Band das Konzept im Detail vor. 

Influencer Marketing

Influencer Marketing, siehe Blogger Relations.

Intereffikationshypothese

Die Intereffikationshypothese besagt, dass Journalisten und PR-Abteilungen gleichberechtigte Partner in der Medienlandschaft sind. Das Gegenteil ist die Determinationshypothese.

Issue Management

Issue Management ist die strukturierte Beobachtung von öffentlicher Meinung und Themen, um als Unternehmen oder Organisation diese frühzeitig zu erkennen, darauf zu reagieren und diese für die eigene Kommunikation zu nutzen. Issue Management ist aus Sicht der PR eine Aufgabe, die sich der Theorie der Nachrichtenwerte bedient. Instrumente können unter anderem Google Alerts sein. Daneben gibt es zahlreiche Software-Anbieter, die Tools anbieten. Ein Teilaspekt des Issue Managements ist das Erkennen aufziehender Shitstorms.

Kommunikationskonzept

Das Kommunikationskonzept bildet das Dach für die strategische Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Es beinhaltet die drei Bereiche Analyse, Strategie und Umsetzung. Durch die Entwicklung eines klaren Konzeptes lassen sich für Unternehmen Ressourcen sparen, in dem die definierten Zielgruppen auf ihren Kanälen mit passenden Botschaften erreicht werden.

Krisenkommunikation

Krisenkommunikation bezeichnet die Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen und Behörden in Krisen-Situationen. Anlässe für Krisenkommunikation in der Wirtschaft sind beispielsweise Störfälle in Kraftwerken oder in der Chemischen Industrie sowie Lebensmittelskandale. Es werden interne (Streiks, Insolvenzen, Kündigungen, Entlassungen, Standortschließungen, Produktionsfehler, Produkt-/Qualitätsmängel, Managementfehler, Betriebsunfälle, Untreue, Unterschlagung, Steuerhinterziehung) und externe (Angriffe enttäuschter Ex-Mitarbeiter, Rufmord durch Wettbewerber, indirekter Einfluss auf das Bild der Öffentlichkeit des Unternehmens durch das Fehlverhalten anderer Unternehmen der gleichen Branche, Produkterpressung) Krisen unterschieden.

Link Juice

Link Juice ist ein Begriff der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Der „Link Saft“ beschreibt den Wert einer Seite und damit die Stärke der ausgehenden Links auf andere Seiten, der sogenannten Backlinks. Je stärker der Link Juice, desto besser für die verlinkte Seite. Die Stärke des Link Juice hängt von vielen verschiedenen Kriterien wie dem Trust und dem Pagerank ab.

Litigation PR

Litigation PR (Prozessbegleitende PR) unterstützt Unternehmen oder Einzelpersonen bei gerichtlichen Auseinandersetzungen. Erforderlich ist eine enge Abstimmung mit der Strategie der Anwälte. Litigation PR hilft die Belastung für die Reputation eines Unternehmens oder einer Person während und nach einem Prozess zu minimieren. Sie spielt insbesondere in der Finanz-, Pharma- und Lebensmittel-Branche eine Rolle. > Weitere Artikel zur Litigation PR.

Lobbying

Lobbying (auch Public Affairs oder Public Engineering) bedeutet das Beeinflussen oder auch Informieren von politischen Entscheidungsträgern (Parlamentariern) durch Interessenverbände. Das kann insbesondere bei bestimmten Gesetzesvorhaben entstehen. Interessenverbände sind unterschiedlicher Art, dazu zählen Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände oder Kirchen. Aber auch großte Unternehmen betreiben Lobbying.

Location Based Services

Location Based Services (auch Standortbezogene Dienste) sind digitale Plattformen, die gerade auf mobilen Endgeräten eingesetzt werden können, da sie auf Basis des Standortes des Nutzers bestimmte Vorteile anbieten. Ein Beispiel ist Foursquare. Durch sogenannte Check-ins können Kunden in Restaurants oder Cafes Gutscheine oder Rabatte erhalten. Location Based Services ist die endgültige Verbindung von social-mobile-local.

Logo

Das Unternehmenslogo ist Teil des visuellen Erscheinungsbildes (Corporate Design, Corporate Identity) eines Unternehmens. Der Begriff Logo hat sich verallgemeinert, bezeichnete er vormals nur Schriftzüge – das Wort, griechisch Logos – so schließt er heute oft auch Symbole mit ein, die in der Semiotik „Unternehmens-Zeichen“ bzw. Signets heißen.

Marketing

Der Begriff Marketing bedeutet marktgerechte und marktgerichtete Unternehmensführung. Zum einen bezeichnet das Marketing den Unternehmensbereich, dessen Aufgabe es ist, Waren und Dienstleistungen zu vermarkten; zum anderen beschreibt dieser Begriff ein Konzept der ganzheitlichen, marktorientierten Unternehmensführung zur Befriedigung der Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden und anderer Interessengruppen (Stakeholder). Damit entwickelt sich das Marketingverständnis von einer operativen Beeinflussungstechnik (Marketing-Mix-Instrumente) hin zu einer Führungskonzeption, die andere Funktionen wie zum Beispiel Beschaffung, Produktion, Verwaltung und Personal mit einschließt.

Materndienst

Agenturen, die einen Materndienst im Angebot haben, erstellen redaktionelle Beiträge für Unternehmen. Diese werden in der festgelegten Fassung in Medien, vorrangig Anzeigenblätter, veröffentlicht. Sie unterstehen der gleichen Kritik wie das > Advertorial.

Medienkonvergenz

Medienkonvergenz stellt im Bereich der PR und des Journalismus eine Herausforderung dar. Sie bezieht sich auf die engere Verzahnung der unterschiedlichen Publikationsformen (Print, Online, Mobile etc.).  Hinter dem Begriff befindet sich eine komplexe Beziehung zwischen technischen, inhaltlichen und wirtschaftlichen Faktoren auf der Seite des Senders (Radio, Tageszeitung, TV) und einem veränderten Medienverhalten der Empfänger (Nutzer, Leser, Zuschauer) auf der anderen Seite. Das Erreichen der Medienkonvergenz ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit der Verlage. Nicht mehr nur einzelne Medien dürfen nebeneinander stehen, sondern müssen zu einem Ganzen verbunden werden. Ein Beispiel ist die Zusammenfassung der Print- und Online-Redaktion einer Tageszeitung zu einem Newsroom. Der Medienkonvergenz hängt eng mit dem Begriff Multi-Channel-Publishing zusammen.

Multi-Channel-Publishing

Multi-Channel-Publishing (bzw. Multi-Channel-Marketing) stellt den kombinierten Einsatz der unterschiedlichen Kommunikationskanäle wie bspw. Pressearbeit, Online PR und Mobile Marketing dar. Scheidtweiler PR sieht in diesem Vorgehen den einzig erfolgsträchtigen Kommunikationsweg in der heutigen schnelllebigen Zeit, um Zielgruppen nachhaltig zu erreichen. Unternehmen stehen beim Multi-Channel-Publishing vor verschiedenen Herausforderungen.

Nachrichtenwert

Der Nachrichtenwert war ursprünglich ein wichtiger Faktor für Chance der Veröffentlichung (bspw. einer Pressemitteilung) in den Medien. Der Begriff lässt sich heute auf den Bereich der Social Media übertragen. Ein hoher Nachrichtenwert erhöht die Chance, dass eine Botschaft viral wird und so Teil der Earned Media wird. Zu den Nachrichtenwerten zählen verschiedene Aspekte. Grundsätzlich spielen Prominenz, Relevanz, Emotion, Persönlichkeit, Aktualität, Einfachheit, zeitliche, räumliche und kulturelle Nähe eine Rolle. Je nach Medium und Zielgruppe werden diese anders gewichtet und erhöhen die Chance auf Wahrnehmung.

Onpage-Optimierung

Als Teilbereich der SEO dient die Onpage-Optimierung dazu, die eigene Webseite optimal für Suchmaschinen zu gestalten und auffindbar zu machen. Dazu zählen unter anderem die internen Verlinkungen, die Anlage einer Sitemap, die richtige Benennung von Bildern, die Auswahl der passenden Zwischenüberschriften, das suchmaschinenoptimierte sowie regelmäßige Verfassen von Artikeln, das Setzen von Tags und das Einbinden der Meta-Daten. Das Gegenstück zur Onpage-Optimierung ist die Offpage-Optimierung.

Online PR

Online PR ist eine Form der Öffentlichkeitsarbeit, bei der das Publikum nicht über Rundfunk- und Printmedien erreicht wird, sondern über das Internet. Unter Online-PR wird auch das Herstellen von Öffentlichkeit für Websites verstanden. Beim Sonderfall der Online-Pressearbeit werden Unternehmensinformationen an Online-Redaktionen, Presseportale und Webverzeichnisse (Blog-, Link-, RSS-Verzeichnisse) distribuiert.

Owned Media

Owned Media sind die eigenen Kommunikationskanäle und Plattformen eines Unternehmens oder einer Organisation. Dazu zählen unter anderem die Homepage, die Kundenzeitschrift, Facebook, Twitter, Foren etc. Der Vorteil der Owned Media liegt darin, dass der Absender volle Kontrolle über die Inhalte hat, wenn er es wünscht. Ein Nachteil ist das eingeschränkte Vertrauen der Empfänger der Botschaften. Owned Media stellen neben den Paid Media und den Earned Media einen dritten Weg der Kommunikation dar.


PR-Glossar P – Z

Pagerank

Der Pagerank hilft bei der Bewertung einer Website. Der Wert wurde von den Google-Gründern Larry Page und Sergei Brin eingeführt. Es ist eine Formel, mit der Verlinkungen von Seiten im Internet berechnet werden. Diese Formel war lange Grundlage der Suchmaschine Google. Die Relevanz des Pagerank ist jedoch seit einigen Updates geringer. Inzwischen ist er nur noch ein Faktor unter vielen.

Paid Media

Paid Media sind die gekauften Kommunikationskanäle. Dazu zählen insbesondere Anzeigen, TV- und Radio-Werbung. Ihr Vorteil ist die Steigerung der Reichweite von Botschaften eines Unternehmens oder einer Organisation. Der Nachteil sind die höheren Kosten und das geringe Vertrauen der Zielgruppen in die gegebenen Informationen. Die Paid Media sind eine der Varianten der Unternehmenskommunikation neben den Owned Media und den Earned Media.

Patronat

Das Patronat ist ein Begriff aus der Radio-Werbung. Er steht für das Schalten eines Werbespots im Kontext eines bestimmten Sendeelements (Wetter, Nachrichten, Verkehrsmeldungen, die Samstagabend-Disco-Charts etc.). Der große Vorteil bietet sich im direkten Bezug zwischen werbendem Unternehmen und der präsentierten Sendung, zum Beispiel der lokalen Disco zu den Charts-Top 10. So entsteht mittelfristig ein fester Bezug für den Hörer. Das Äquivalent zum Patronat im TV ist der Sponsorhinweis.

Permission Marketing

Beim Permission Marketing setzen Unternehmen auf die Einwilligung des Kunden, bestimmte Informationen zu erhalten. Klassische Instrumente sind Anmeldungen zum Newsletter, Download von Whitepapern, Bestellkarten in Büchern oder die Anforderung von Katalogen. Der große Vorteil ist, dass der Kunde sich bewusst für diese Information entscheidet. Sein Tagesablauf wird nicht unterbrochen, vielmehr gehört die ganze Aufmerksamt einem Produkt, einer Dienstleistung oder einem Unternehmen. Damit ist die Wirkung des Permission Marketing höher als bei Unterbrecher-Werbung. Tipps zum Einsatz eines Newsletter habe ich in diesem Artikel zusammengestellt.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bezeichnet einen weit gefassten Begriff für die Gestaltung der öffentlichen Kommunikation von Organisationen, Unternehmen, Behörden oder Einzelpersonen.

Pressekonferenz

Zu einer Pressekonferenz, im Journalistenjargon kurz „PK“, laden beispielsweise Stars, Politiker, Nichtregierungsorganisationen, Institutionen, Verbände, Initiativen, Unternehmen oder auch Privatleute des Zeitgeschehens Vertreter der Presse und Massenmedien ein. Vor den anwesenden Berichterstattern legen sie Informationen zu aktuellen, oft brisanten Themen dar und/oder nehmen zu diesen Stellung, dementieren Gerüchte oder kündigen etwas an. Im Anschluss an die meist vorbereiteten Statements können die Vertreter der Presse häufig Fragen stellen.

Projektmanagement

Unter dem Begriff Projektmanagement versteht man das Planen, Steuern und Kontrollieren von Projekten. Das Projektmanagement ist fester Bestandteil der Umsetzung der Maßnahmen eines Kommunikationskonzept.

Prosument

Prosument ist die Bezeichnung für die Nutzer im web 2.0, die nicht mehr nur Inhalte (wie im web 1.0) konsumieren, sondern auch selbst erstellen. Sie werden zu professionellen Konsumenten des Internets. Die Inhalte werden als User Generated Content bezeichnet. Typische Kommunikationskanäle von Prosumenten sind Blogs und die Social Media. Damit treten Prosumenten in eine gewisse Konkurrenz zu den klassischen Medien. Für die PR bedeutet diese Entwicklung neben der Pressearbeit auch die Blogger Relations zu entwickeln.

Public Affairs

Public Affairs, siehe Lobbying.

Public Diplomacy

Public Diplomacy steht für die Kommunikation eines Staates mit anderen Staaten und deren Bürgern, die darauf abzielt die Beziehungen in Politik, Wirtschaft, Kultur, Gesellschaft und Wissenschaft zu gestalten und zu verbessern. Ein wichtiger Effekt ist die positive Wahrnehmung des Staates im Ausland. Die Public Diplomacy bedient sich dabei unterschiedlicher Instrumente, dazu zählen u.a. Messen, Ausstellungen, Social Media, Reden, Broschüren. Die Public Diplomacy kann nach kurzfristigen und langfristigen Zielen unterschieden werden. Kurzfristig wenn es um konkrete politische Überzeugungsarbeit geht, langfristig wenn nachhaltige kulturelle Beziehungen aufgebaut werden sollen.

QR-Code

Der QR-Code (englisch Quick Response, „schnelle Antwort“, als Markenbegriff „QR Code“) ist ein zweidimensionaler Code, der von der japanischen Firma Denso Wave im Jahr 1994 entwickelt wurde. Er kann dazu dienen Inhalte per mobilen Endgerät (iPhone) schnell und einfach durch Scannen abzurufen.

Rant

Rant ist ein Beitrag in einem Blog oder Forum, der undurchdacht, wütend oder uninformiert ist. So etwas gibt es natürlich nicht in unserem PR-Blog ;-)

Reputation

Reputation ist ein Ziel der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie steht für ein erfülltes Image.

Responsives Design

Responsiv bedeutet, dass eine Website sich an die jeweilige Bildschirmauflösung anpasst. Hintergrund ist, dass immer stärker mobile Endgeräte für das Surfen im Internet genutzt werden und dort andere Anforderungen an eine Website bestehen als auf dem Schreibtisch-PC. Dabei unterscheiden sich die mobilen Endgeräte weiterhin nach Größe (Tablet vs. Smartphone) und Betriebssystem (iOS, Android, Windows etc.). Ein responsives Design sorgt für die automatisierte richtige Anzeige. So bleiben das Surfvergnügen des Nutzers und damit sein Interesse an Ihren Produkten und Dienstleistungen erhalten.

Return-on-Investment (ROI)

Der Return-on-Investment (ROI) steht immer mehr im Mittelpunkt der Kommunikation. Als Kennzahl soll der ROI verdeutlichen, inwieweit der Einsatz unterschiedlicher Kommunikationsinstrumente Mehrwerte für ein Unternehmen geschaffen hat. Diese Zahl ist jedoch nicht immer ermittelbar. Denn der Wert von Kommunikation lässt sich nur schwer bewerten. Der DPRG/ICV-Bezugsrahmen mit Input, Output, Outflow und Outcome bietet einen guten Ansatz, führt aber nicht zu einer klaren Bezifferung des Erfolgs. Erforderlich ist dort eine kontinuierliche Messung der Einstellungen einer Zielgruppen zu einem Unternehmen beziehungsweise einer Marke. Im Bereich der Print-Medien spielt der Werbeäquivalenzwert weiterhin eine große Rolle. Er misst anhand der Anzeigenpreise, inwieweit ein Veröffentlichung Mehrwerte gebracht hat. Im Bereich der Social Media wird der ROI stärker gewichtet, da sich hier ein klarer Bezug zwischen Investition und Klickzahlen herstellen lässt. Allerdings ist auch hier die Auswertung im Sinne eines BWL-Controlling nicht zu sehen.

ROPO-Prinzip

Das ROPO-Prinzip bezieht sich auf das Verhalten von Kunden. ROPO steht für „Research Online, Purchase Offline“. Der Begriff umschreibt die Produktrecherche und Preisvergleich des Kunden im Internet oder inzwischen auch mobil, um dann das Produkt aber im stationären Einzelhandel zu kaufen. Rund ein Drittel der Internetnutzer verfahren so (Google-Studie, Stand 2011). Das ROPO-Prinzip stellt eine Herausforderung für Unternehmen dar. Zum einen kann er den Verkauf des stationären Einzelhandels unterstützen, in dem diese nutzerfreundliche und informative Online-Auftritte in den unterschiedlichen Plattformen bereitstellen. Zum anderen für Online-Shops im eCommerce und mCommerce. Diese müssen eine verbesserte Conversion erreichen.

SEA

Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertising, SEA) stellt einen Teilbereich des Suchmaschinenmarketings (SEM) dar. Alternative Begriffe für SEA sind Keyword Advertising oder Sponsored Links. Das Marketing-Instrument bezeichnet das Schalten von Textanzeigen in Suchmaschinen. Bei Google sind diese beispielsweise im Kopf oder am rechten Rand gelb unterlegt. Der Vorteil gegenüber der SEO ist, dass der Inhalt in das Blickfeld des Suchenden gerät. Der Nachteil sind die hohen Kosten. SEA lässt sich nach Themen über Keywords, aber auch in bestimmten Region schalten. Aus Sicht der PR ist SEA eine gute Ergänzung im Kommunikationsmix.

Seamless Service Experience

Die Seamless Service Experience bezeichnet die Kombination verschiedener Technologien – analog, online und mobil – um Nutzern nahezu nahtlos bestimmte Informationen zur Verfügung zu stellen. Sie greift damit das Multi-Channel-Publishing auf. Denn Empfänger von Botschaften nutzen je nach Situation unterschiedliche Medien. Während es im Büro der DesktopPC sein kann, ist es in der Bahn das Handy und vielleicht auf der heimischen Couch ein traditionelles Printprodukt. Durch die Seamless Service Experience wird eine intensivere Beziehung zu den Zielgruppen aufgebaut und die Conversion Rate wird erhöht. Wichtig ist die mediengerechte Aufbereitung der Inhalte und das durchgängige Design. Das Buzzword-Diktum lautet: „Customers do not care about channels, they care about experience.“

SEM

Search Engine Marketing (Suchmaschinenmarketing, SEM) ist ein Teilgebiet des Online-Marketing und umfasst alle Maßnahmen zur Gewinnung von Besuchern für eine Webpräsenz über Websuchmaschinen. Suchmaschinenmarketing gliedert sich in die Teildisziplinen Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO), Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertising, SEA) und Sponsorenlinks (Paid Listing).

Sentiment-Analyse

Die Sentiment-Analyse trägt zur Messung der Wertschöpfung der Unternehmenskommunikation bei. Das Sentiment stellt dabei die Stimmung der Zielgruppen dar. Die Analyse dieser Stimmungen hilft, Verhaltens- und Einstellungsänderungen zu evaluieren. Zudem dient die Sentiment-Analyse im Bereich der Social Media zum Monitoring, inwieweit negative Stimmungen zunehmen und so zum Shitstorm werden können. Die Sentiment-Analyse ist auch Teil des Issue Managements. Unternehmen erkennen auf diese Weise frühzeitig emotionale und relevante Themen der unterschiedlichen Zielgruppen. Da die Messung in der Regel über bestimmte Begriffe erfolgt, kann es zu Fehlmessungen kommen, zum Beispiel „geil“ in seinen unterschiedlichen Bedeutungen. Eine Automatisierung der Sentiment-Analyse ist daher nur eingeschränkt möglich. Verschiedene Anbieter stellen Instrumente für das Monitoring der Sentimente zur Verfügung.

SEO

Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO) ist ein wesentlicher Aspekt der Online PR. Durch verschiedene Werkzeuge und Maßnahmen werden die Bestandteile einer Homepage so angepasst, dass sie den Suchalgorithmen der Suchmaschinen wie Yahoo oder Google entsprechen und dadurch bessere Rankings erreichen. Ziel ist es unter die Top10-Suchergebnisse zu gelangen. Dort endet meist schon die Recherche eines Nutzers.

SERP

Die Abkürzung SERP steht für Search Engine Result Page. Damit sind die auf einer Seite angezeigten Ergebnisse bei den unterschiedlichen Suchmaschinen gemeint. In der Regeln beinhalten die SERPs zehn Ergebnisse. Die SEO bemüht sich, auf den ersten SERPs gefunden zu werden.

Shitstorm

Dieser kann im Bereich des web 2.0 auftreten, wenn ein Unternehmen oder einer Persönlichkeit die Regeln der „Community“ nicht beachtet oder eine unbedachte Äußerung trifft. Diese wird weiter kommuniziert und erreicht viral eine große Öffentlichkeit. Das Ganze schadet dem Image des Unternehmens.

Social Bookmarks

Social Bookmarks sind Internet-Lesezeichen, die von mehreren Nutzern gemeinsam auf einem Server im Internet oder im Intranet abgelegt werden. Als Unternehmen ist es wichtig, dort erwähnt zu werden. Es erweitert die Schaffung von Backlinks zur Suchmaschinenoptimierung. Scheidtweiler PR nutzt beispielsweise delicious und linkarena.

Social Commerce

Social Commerce (S-Commerce, Empfehlungshandel, Social Shopping) bindet Kunden aktiv in den Verkauf ein. Basis sind die persönlichen Beziehungen und die Kommunikation der Kunden untereinander. Social Commerce basiert wie die Social Media auf dem Vertrauen der Nutzer untereinander. Verschiedene Instrumente sind Crowdsourcing, Crowdfunding, aber auch einfache Bewertungen. Ein früher Vorläufer für Social Commerce ist ebay. Ein erweiterter Fall des Social Commerce liegt vor, wenn Blogger Listen ihrer Lieblingsprodukte veröffentlichen. Diese Empfehlungen bilden inzwischen eine wichtige Orientierung für Kunden. Daher setzt der Handel immer stärker auf strukturierte Blogger Relations.

Social Media

Social Media bzw. Soziale Medien bezeichnet digitale Medien und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten. Soziale Interaktionen und Zusammenarbeit in sozialen Medien gewinnen zunehmend an Bedeutung und wandeln mediale Monologe (one to many) in sozial-mediale Dialoge (many to many). Es besteht weniger oder kein Gefälle mehr zwischen Sender und Rezipienten (Sender-Empfänger-Modell). Das gemeinsame Erstellen, Bearbeiten und Verteilen von Inhalten, unterstützt von interaktiven Anwendungen, betont auch der Begriff web 2.0. > Weitere Artikel zu Social Media.

Social Media Guidelines

Social Media Guidelines regeln, wie Mitarbeiter von Unternehmen in den sozialen Netzwerken agieren dürfen, können oder sogar sollen. Grundlage ist dabei die Erkennbarkeit als Teil des Unternehmens. Das Besondere ist, dass diese Richtlinien für alle gelten, egal ob sie offiziell für das Unternehmen kommunizieren oder nicht. Social Media Guidelines sind aber nur dann sinnvoll, wenn die Mitarbeiter die Prinzipien des Internets verstehen und die Zusammenhänge des web 2.0 nachvollziehen können. Zur Implementierung sind daher auch Seminare zur Erklärung notwendig.

Storytelling

Das Storytelling greift auf das episodische Gedächtnis der Zielgruppen zurück. Dort speichern Menschen Erlebnisse und Erfahrungen im Kontext und stellen in Geschichten Bezug zu autobiographischen Ereignissen her. Die Geschichte verankert sich besser im Gedächtnis. Das Storytelling transportiert Emotionen und erklärt so komplexe Muster verständlich. Beim Storytelling werden Geschichten zeitlich erzählt. Dabei geht es um die Veränderung vorher und nachher. Ein typisches Beispiel ist die Veränderung eines Helden durch ein Ereignis. Dabei kommen im Storytelling bestimmte Rollen vor. Beachtet ein Kommunikator diese, verankert sich die Geschichte leicht beim Zuschauer. Ein wichtige technische Ergänzung sind trans- und crossmediale Geschichten. Das Stichwort lautet Seamless Service Experience. Dadurch können Zielgruppen in die Geschichte mit einbezogen werden und sie teilweise gestalten.

Studien

Studien können die Wahrnehmung von Unternehmen bei Journalisten und anderen Stakeholdern erhöhen. Ein Stichwort ist Daten-Journalismus. Medien greifen Daten gerne für eine Berichterstattung auf. Studien sind auch Teil des Content Marketing. Ein Ziel kann es sein, eine politische oder gesellschaftliche Debatte auszulösen. So erhalten Unternehmen eine längere Medienpräsenz.

SWOT-Analyse

Im Rahmen eines strategischen PR-Konzeptes steht die Analyse am Anfang. Nach der Informationssammlung müssen diese eingeordnet werden. Ein gängiges Instrument ist die SWOT-Analyse. Dabei werden strukturiert die Stärken (Strengths), Schwächen (Weaknesses), Chancen (Opportunities) und Risiken (Threats) gegenüber gestellt.

Testimonial

Testimonial ist ein Begriff aus der Werbung und bezeichnet die konkrete Fürsprache zur Erhöhung der Glaubwürdigkeit der Werbebotschaft für ein Produkt, eine Dienstleistung, eine Idee oder Institution durch eine der Zielgruppe meist bekannte Person. In der Fachliteratur werden meist folgende Bezeichnungen synonym für Testimonial verwendet: Endorser (Endorsee), Präsenter oder Spokesperson. Testimonials können für ihre Aussagen haftbar gemacht werden.

User Generated Content

Mit User Generated Content (UGC) sind Inhalte gemeint, die von jedem Internutzer ins Web eingestellt werden. Mit dem web 2.0 und dem Wachsen der Social Media nahmen User Generated Content Fahrt auf. Plattformen dafür sind beispielsweise Facebook, Youtube, Wikis, Glossare, Tumblr, Glipho etc. Zu User Generated Content zählen klassisch zum Beispiel Leserbriefe. Ein erweiterter Begriff in der professionellen Nutzung ist das Crowdsourcing.

Vanity-Url

Eine Vanity-Url ist eine eindeutig benannte Url, die den Namen eines Profil-Inhabers in den Social Media beinhaltet. Damit wird es für Nutzer eines Angebots einfacher das zuzuordnen.

Virales Marketing

Virales Marketing ist eine Marketingform, die soziale Netzwerke und Medien nutzt, um mit einer meist ungewöhnlichen oder hintergründigen Nachricht auf eine Marke, ein Produkt oder eine Kampagne aufmerksam zu machen. Wenngleich die epidemische Verbreitung der einer Mundpropaganda ähnelt, ist virales Marketing nicht mit dieser gleichzusetzen, da bei der Mundpropaganda die Initiierung der Verbreitung für gewöhnlich von neutralen Teilnehmern ausgeht. Der Term „viral“ besagt, dass Informationen über ein Produkt oder eine Dienstleistung innerhalb kürzester Zeit, ähnlich einem biologischen Virus, von Mensch zu Mensch weitergetragen werden. Der Erfolg ist, gemessen am minimalen finanziellen Aufwand, überproportional groß.

Visuelles Marketing

Visuelles Marketing (auch: Visual Marketing) unterstützt die Unternehmenskommunikation durch Bilder, die sich im Kopf der unterschiedlichen Zielgruppen einprägen. Das Ziel ist es einen hohen Wiedererkennungswert zu erreichen. Gerade im Verkauf von Produkten im Einzelhandel oder in der Gastronomie spielt das visuelle Marketing eine wichtige Rolle. Es soll auch zu einer Wohlfühlatmosphäre beitragen. Grundlage ist die Corporate Identity und das Corporate Design einer Marke. Dies muss konsequent umgesetzt werden. Verschiedene Berufe arbeiten in diesem Kommunikationsfeld, unter anderem Gestalter/in für visuelles Marketing oder auch Innenarchitekten (Einen Einblick in ihre Arbeit gibt die Innenarchitektin Friederike Kegel in diesem Podcast).

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web 1.0/2.0

Die beiden Begriffe bezeichnen verschiedene Phasen des world wide web. Während in den 90er Jahren der Informationsaspekt als web 1.0 im Vordergrund stand, entwickelte sich das Netz über die Stufe Email-Marketing und Verkauf (gerne auch als web 1.1 bezeichnet) zum web 2.0. Das web 2.0 steht dabei für den symmetrischen Austausch zwischen den Nutzern und Unternehmen. Gelegentlich ist auch schon vom web 3.0 die Rede.

Werbung

Werbung dient sowohl der gezielten und bewussten als auch der indirekten und unbewussten Beeinflussung des Menschen zu meist kommerziellen Zwecken. Teils durch emotionale (Suggestion), teils durch informierende Werbebotschaften spricht Werbung bewusste und unbewusste Bedürfnisse an oder erzeugt neue.

Wesselmann

Bei einem Wesselmann handelt es sich um ein Großflächenplakat für Wahlkämpfe. Diese Plakate werden vom Bundesverband der entsprechenden Partei hergestellt und weisen dem entsprechend ein sehr hohes grafisches Niveau auf und sind in die Bundeskampagne integriert. Eine Stahlrohrkonstruktion trägt die 2,90 mal 3,70 Meter großen wetterfesten Sperrholzplatten. Ab sechs Wochen vor der Wahl werden die Stellwände vor allem an Ausfallstraßen und auf großen Plätzen aufgestellt. Derzeit (2008) sind sie mit 500 Euro pro Tafel und Wahlkampf kostenintensiv. Die Plakate werden von den Parteien geliefert und pro Wahlkampf drei bis vier Mal ausgetauscht. Nach der Wahl werden die Wesselmänner eingelagert. Außerhalb von Wahlkämpfen finden sie keine Verwendung.

Wikipedia

Die Online-Enzyklopädie Wikipedia stellt einen interessanten Faktor für die Unternehmenskommunikation dar. Es bietet Chancen Unternehmen und Organisationen umfänglich darzustellen. Wichtig ist es, die Unabhängigkeit der registrierten Nutzer zu unangetastet zu lassen. Erst dann entsteht Glaubwürdigkeit. Unternehmen mit Wikipedia-Eintrag können diesen unter www.wikipedia-corporate-index.de bewerten lassen.

Youtuber

Ein Youtuber publiziert auf regelmäßiger Basis Videos zu bestimmten Themen in der Plattform Youtube. Dazu zählen beispielsweise Spiele, Kosmetik, Fitness, Technik etc. Wichtig ist die authentische Darstellung und Sprache. Youtuber sprechen eine meist jüngere Zielgruppe an. Bekannte Youtuber haben eine Reichweite von einigen Millionen Fans. Youtuber spielen für Marketing und PR eine besondere Rolle als Influencer. Sie können sich Vermarktungsagenturen anschließen. In Deutschland ist vor allem Mediakraft bekannt.

Quelle: eigene

Zum Google Plus-Profil des Autors Nicolas Scheidtweiler.

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